Herzlich Willkommen bei uns in St. Johannis
Wilde Rosen im Sommer der Stadt
Mitten im Sommer verändert sich die Stadt. Der Asphalt ist warm, die Fenster stehen offen, irgendwo klirren Gläser, Kinder lachen auf einem Hinterhof. Und manchmal wächst zwischen all dem eine Rose. Die Rosen aus dem Blumenladen sind schön. Gerade Stiele, kräftige Farben, sorgfältig gebunden. Man schenkt sie zu besonderen Anlässen: zum Geburtstag, zur Versöhnung, als Zeichen der Liebe. Sie erinnern uns daran, dass Schönheit Aufmerksamkeit verdient. Aber dann gibt es auch die wilden Rosen. Sie wachsen am Rand eines Zauns, in einer stillen Ecke des Parks oder an einem Weg, an dem viele achtlos vorbeigehen. Ihre Blüten sind oft kleiner. Die Zweige tragen Dornen. Und doch öffnen sie sich dem Licht, ohne darauf zu warten, dass jemand sie bewundert. Vielleicht ist das ein Bild für Gottes Nähe. Sie ist nicht nur dort, wo alles festlich und wohlgeordnet ist. Sie begegnet uns auch mitten im Gewöhnlichen: in einem freundlichen Blick in der Straßenbahn, in einer Pause auf einer Bank, in einer Hand, die hilft. Jesus spricht von den Lilien auf dem Feld. Vielleicht würde er heute auch sagen: Schaut auf die wilden Rosen in eurer Stadt. Sie blühen einfach. Und sie erzählen leise davon, dass Gott auch an uns denkt.
Veränderungen im Verbund unserer Gemeinden
Weiter unten auf dieser Seite können Sie etwas über die Pläne der anstehenden Veränderungen in unserer Kirche lesen. Diese holen uns schneller ein, als wir lesen können. Zu 1. Mai 2026 hat unsere Kollegin Kathleen Müller aus St. Pauli-Matthäus eine neue Stelle übernommen. Sie ist jetzt Referentin unserer neuen Landesbischöfin. Wir sind sehr dankbar für drei sehr gute Jahre der Zusammenarbeit. Im kommenden Pauljo und unter www.pauli-matthaeus.de können Sie ihre Abschiedsworte lesen. Die so frei werdende Pfarrstelle wird nicht wieder besetzt. Für St. Johannis und St. Pauli-Matthäus sind nun wir noch "vorhandenen" Pfarrerinnen und Pfarrer - Kay-Michael Eckardt, Gabriele Geyer-Knüppel, Antje Tiemann, Thomas Vogt - gemeinsam zuständig und werden in der kommenden Zeit unsere Aufgaben immer wieder neu verteilen und anpassen müssen. Ich bin sicher, dass uns dies in einem guten Miteinander gelingen wird. Aus so mancher Änderung kann ein Neubeginn werden. Wir sind gern für Sie da und sind sehr froh, dass wir mit vielen Mitarbeitenden in Haupt- und Ehrenamt in Braunschweig Ost auf dem Weg sind. Wir möchten weiterhin mit Ihnen gemeinsam Kirche gestalten. Bei Fragen sprechen sie uns bitte an.
Am 7 Juni um 16 Uhr verabschieden wir Kathleen Müller im Gottesdienst in der St. Paulikirche. Herzliche Einladung!
Antje Tiemann
