St. Johannis Braunschweig

Spende der Soroptimisten



Der Besuchs- und Beratungsdienst von St. Johannis dankt und freut sich sehr über eine Spende von 1.500,- €, die Silke Herrmann (2. v. links) als Präsidentin des Soroptimist Clubs überreichte. Damit ist das Fortbestehen des Kulturtreffs gesichert, der auch älteren, benachteiligten Frauen, die einsam sind oder wegen Behinderungen sonst keine Möglichkeiten hätten, die Teilnahme zu ermöglichen. Anschließend berichtete Verhaltensforscherin und Clubschwester Dr. Heidrun Oberg (rechts außen) über spannende und berührende Erlebnisse mit Tieren, denen sie auf ihren Expeditionsreisen begegnete. Unsere Veranstaltungen sind öffentlich und wir freuen uns auf viele interessierte Besucher.
Der BBD St. Johannis

Zwei neue Gesichter im Besuchs- und Beratungsdienst St. Johannis

Natalia
Liebe Gemeinde,
ich habe am 01. März 2019 den Bundesfreiwilligendienst in der St. Johannisgemeinde begonnen und möchte mich Ihnen vorstellen.
Mein Name ist Natalia Aberle-Brede, ich bin 58 Jahre alt und komme aus Kirgistan. Ich habe eine Tochter, eine Enkelin und einen Enkel, die aber in Moskau leben. Seit 2001 bin ich in Deutschland und seit 2008 in Braunschweig.
Ich möchte mit Senioren/innen arbeiten, sie besuchen, spazieren gehen, klönen, lachen und viel Spaß haben. Meine Hobbies sind Kochen, Backen, Lesen und Sport.
Ich freue mich auf viele neue Kontakte.
Liebe Grüße
Natalia

Elvin
Liebe Gemeinde,
ich beginne ab dem 01. August 2019 ein „Freiwilliges soziales Jahr“ (FSJ) in der St. Johannisgemeinde beim Besuchs- und Beratungsdienst und möchte mich daher vorstellen.
Mein Name ist Elvin Syahfira Ibnu, ich bin 19 Jahre alt und komme aus Indonesien. Ich habe dieses Jahr als Au Pair Mädchen bei einer Familie gearbeitet und deren 2,5 Jahre alte Tochter betreut. Ich bin seit Mai 2018 in Deutschland und habe bereits am German Center Medan in Indonesien den A1 Kurs der deutschen Sprache abgeschlossen.
Für mich wäre ein „Freiwilliges soziales Jahr“ eine Chance etwas Gutes für unsere Mitmenschen zu tun und auch für mich persönlich wichtige Lebenserfahrungen zu sammeln. Ich möchte meine Deutschkenntnisse verbessern, das Land und die Kultur noch besser kennenlernen.
Ich freue mich schon sehr auf die Zeit und bin gespannt auf viele neue Erfahrungen.
Liebe Grüße
Elvin

Nachruf

Natalia
Am 2. April 2019 verstarb im Alter von 93 Jahren Frau Christel Jaeger. Wir haben uns von ihr im Trauergottesdienst und anschließender Beisetzung verabschiedet.
Christel Jaeger war für unsere St. Johannisgemeinde und den Besuchs- und Beratungsdienst eine ganz wichtige, aufrechte und geradlinige Persönlichkeit. Mit ihrem großen Interesse an Musik, Kultur, Menschen und Gemeindeleben hat sie viele Spuren hinterlassen. 1985 hat sie begonnen, Kindern aus dem Grundschulbereich hier in der Gemeinde die „Flötentöne“ beizubringen, damit auch Erstklässler nicht nur bunte Punkte, sondern auch Noten nahegebracht werden konnten. Daraus hat sich dann für viele Jahre ein fester Kinderflötenchor gebildet. Frau Jaeger hat auch lange gemeinsam mit Friedrich Schaper einen Flötenkreis geleitet. Bei allen Festen und Aktionen hat sie die Gemeinde tatkräftig und mit Spenden gefördert. Einige Jahre hat sie die Hilfe für Ostpreußen – Königsberg unterstützt und Lastwagen mit Kleider- und Sachspenden beladen.
Für den Besuchsdienst war sie eine gern gesehene Referentin beim Kulturtreff, den Ausflugsfahrten und der Kaffeestube. Als Kulturreferentin des Ostpreußenvereins hat sie auch in unserer Gemeinde mit vielen Menschen aus ihrer Heimat gute Kontakte gepflegt.
Auch als ihre Kräfte nachließen, konnten wir sie mindestens zweimal im Monat aus dem Seniorenpflegeheim zu den Veranstaltungen des Besuchsdienstes in die Leonhardstraße abholen. Durch ihre Anwesenheit hat sie unsere Veranstaltungen immer bereichert.
Wir danken, dass wir mit Christel Jaeger so viele Jahre verbunden sein konnten und behalten sie in würdiger Erinnerung.

Besuchs- und Beratungsdienst St. Johannis

Der Arbeitskreis „Älterwerden im Stadtbezirk 120“ stellt sich vor

Um auf die besonderen Bedürfnisse von älteren Menschen im Östlichen Ringgebiet aufmerksam zu machen und das Quartier generationengerechter mitzugestalten, hat sich 2015 ein Netzwerk aus unterschiedlichsten Bürger*innen und Institutionen zusammengefunden.
Initiiert vom Seniorenbüro der Stadt Braunschweig sieht sich das Gremium als Umsetzung des Braunschweiger Altenhilfeplanes im Stadtbezirk:
„Für ein gutes Älterwerden im Stadtbezirk 120“: zu diesem Thema engagieren sich Senior*innen aus dem Stadtbezirk, der Heimatpfleger und der zuständige Kontaktbeamte. Dazu Mitglieder des Bezirksrates und Institutionen wie LangeAktivBleiben, Bethanien, Nachbarschaftshilfe Östliches Ringgebiet Nord/Paritäten und Am Wasserturm/DRK, AOK-die Gesundheitskasse vor Ort, sowie die Kirchengemeinden St.Pauli, St.Matthäus und St. Johannis.
Der Arbeitskreis trifft sich regelmäßig und schafft so die Möglichkeit des Austausches über Aktivitäten, aktuelle Themen, notwendige Veränderungen, Bedarfe vor Ort. Neben der Planung, Initiierung und Umsetzung von Projekten und Veranstaltungen, unterstützten sich die Netzwerkpartner untereinander und sind offen für neue Kooperationen.
Dem Arbeitskreis ist ein offenes, konstruktives und respektvolles Miteinander besonders wichtig. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Interesse, eine lebendige, unterstützende Nachbarschaft zu fördern und Möglichkeiten der Begegnung im Stadtbezirk zu schaffen.
Im besten Falle soll und darf eine Planung gerade mit Senior*innen und weiteren Engagierten vor Ort geschehen:
Bürger*innen und Institutionen, die sich einbringen und aktiv mitgestalten möchten, ob kontinuierlich oder bei einzelnen Projekten, sind herzlich willkommen!
Unterstützen Sie uns dabei, den Alltag vor Ort (lebens-)altersfreundlicher zu machen. Erste Informationen zu Inhalten, Möglichkeiten der Beteiligung und Termine erhalten Interessierte bei den Koordinatorinnen der

Nachbarschaftshilfe Östliches Ringgebiet Nord/Paritäten: 0531/ 340478 oder
Nachbarschaftshilfe Am Wasserturm/DRK : 0531/80 11 070.

Adventsmarkt am 7. Dezember 2018




Scheckübergabe der Soroptimisten AM 13.09.2017



Über 1.500 € der Braunschweiger Soroptimisten freut sich der Besuchs- und Beratungsdienst der St. Johannisgemeinde, denn damit ist das Fortbestehen ihres Kulturtreffs gesichert.
Die Spende wurde übergeben im Rahmen eines interessanten Vortrages von Frau Dr. Heidrun Oberg, einer Clubschwester der Soroptimisten.
Die wunderschönen Bilder von den Naturwundern Mexikos begeisterten die vielen Zuhörer, vor allem auch die gehbehinderten Menschen, denen die Teilnahme dank der Abholung des Besuchsdienstes ermöglicht wird.
Herzlichen Dank!

Eine besondere musikalische Kaffeestube


Eine “Kaffeestube” der besonderen Art fand am 31.05.2017 statt. Dank der unermüdlichen Bemühungen von Heidrun Möbius konnte sich der Besuchs- und Beratungsdienst über eine namhafte Spende von 2.500 € freuen. Herr Helmut Schuhmann von der „Lions-Club Braunschweig Stiftung“ überbrachte den „Segen“ in der – wie immer gut besuchten Kaffeestube – zu der jeweils am letzten Mittwoch des Monats von 15 – 17:15 Uhr eingeladen wird. Dieser Mittwoch war ein Erlebnis der besonderen Art. Mit strahlenden Augen erfuhren die anwesenden Gäste und Mitarbeiter, dass durch diese Spende viele Kaffeestuben „gesichert“ werden. Auch der Abholservice mit Taxen und Gemeindebus für Senioren, die auf Rollatoren  bzw. Rollstühle angewiesen sind und aus ihren Wohnungen oder Altenpflegeheimen abgeholt werden, ist wieder für einen längeren Zeitraum gewährleistet. An diesem, für uns alle so schönen Tag, wurde die feierliche Atmosphäre durch unsere Kantorin Gerhild Beuchel mit ihren sehr musikalischen Flötenkindern und auch durch einige Klavierspielerinnen untermalt. In den Gesichtern der Gäste spiegelte sich die Begeisterung über diese musikalischen Darbietungen und bei vielen Liedern wurde auch eifrig im Takt geklatscht und mitgesungen. Mit viel Applaus für Frau Beuchel und ihre musikalische Schar, wurde der erste Teil der Kaffeestube beendet. Pastor Teichmann und Frau Möbius bedankten sich herzlich für die großzügige Spende bei Herrn Helmut Schuhmann. Dann ging es an das wie immer gut bestückte Kuchenbuffet, an dem sich jeder nach Geschmack reichlich bedienen konnte. Einige vorgetragene Kurzgeschichten untermalten die leiblichen Genüsse und regten die Lachmuskeln an. Viel  zu schnell ging die Zeit vorbei und der Abholservice mit Taxi und Gemeindebus löste die Kaffeestube auf. Ein schöner Nachmittag endete und wird uns allen lange im Gedächtnis bleiben.
Herzlichen Dank an die Spender. Wir freuen uns sehr!!!
Heidrun Möbius und das BBD-Team

Unsere FSJlerin aus St. Johannis verabschiedet sich


Hallo, mein Name ist Justine Menger, ich bin 19 Jahre alt und habe im September 2016 mit meinem FSJ in der St. Johannis Gemeinde beim Besuchs- und Beratungsdienst begonnen.
Zunächst einmal möchte ich mich dafür bedanken, das ich so viele nette Menschen kennengelernt habe. Ich konnte von jedem etwas lernen und ich habe hier viele Erfahrungen gesammelt. Das Jahr verging viel zu schnell und es kam mir nicht so vor wie ein ganzes Jahr.
Zudem habe ich gemerkt, dass ich durch das FSJ hier viel selbstbewusster geworden bin, durch immer wieder kleine Herrausforderungen. Und die letzte wird wohl der Abschied von allen sein.
Ich werde dieses Jahr mit den tollen Menschen in guter Erinnerung behalten und hoffe, das ich im nächsten Jahr die Zeit finde hin und wieder mal vorbei zu schauen.
Justine Menger

Verabschiedung von Christian Waschatz

Liebe Johannisgemeinde, viele werden mich kennen und einige nicht. Ich wollte mich auf diesem Wege von Ihnen verabschieden.
Ich habe 2015 angefangen, in der Johannisgemeinde meinen Bundesfreiwilligendienst zu machen. Diese Zeit war sehr schön, und ich habe viele Menschen kennengelernt und neue Freunde dazu gewonnen. Nach meiner Zeit als Bufdi habe ich noch ehrenamtlich weiter gemacht, welches mir großen Spaß gemacht hat. Ich nehme viel mit von meiner Arbeit in der Gemeinde und kann es auch gut in meinem neuen Beruf einsetzen.
Nun beginne ich ab Mitte August eine Ausbildung zum Alltagsbegleiter und kann leider nicht mehr so häufig in die Gemeinde kommen und helfen. Ich werde aber, soweit es meine Zeit zulässt, mich ab und an mal blicken lassen und helfen, wo ich kann.
Wie gesagt, es war eine schöne Zeit mit Ihnen, und es verabschiedet sich der ehemalige Bufdi
Christian Waschatz

BBD im Bundestag


Die Braunschweiger Bundestagsabgeordnete Dr. Carola Reimann empfing am Donnerstag eine Gruppe Ehrenamtlicher der St. Johannis Gemeinde sowie der Verkehrswacht Braunschweig e.V. im Bundestag. Die Männer und Frauen, die sich seit vielen Jahren ehrenamtlich engagieren, folgten der Einladung von Dr. Carola Reimann, um einmal den politischen Alltag während einer Sitzungswoche hautnah miterleben zu können.
Schon auf dem Weg zum Reichstagsgebäude konnte die Gruppe spannende Eindrücke in das politische Berlin gewinnen, als der jemenitische Präsident vor dem Paul-Löbe-Haus von Kindern feierlich empfangen wurde. Auch der Besuch einer Plenarsitzung, in der Justizminister Heiko Maas den verbraucherpolitischen Bericht der Bundesregierung vorstellte, rief Interesse hervor. Besonderen Gesprächsstoff lieferte die Beobachtung der Arbeit des stenografischen Dienstes während der Plenarsitzung. Die Besucherinnen und Besucher nutzten deshalb das anschließende Gespräch mit Dr. Carola Reimann nicht nur für aktuelle politische Fragen. Auch über die Strukturen des Bundestages konnte die Bundestagsabgeordnete aus erster Hand berichten.
„Ich freue mich, dass ich jeden Monat die Möglichkeit habe, Braunschweigerinnen und Braunschweiger nach Berlin einzuladen. Der direkte Kontakt zu mir als Politikerin, aber auch die Möglichkeit, mal einen Blick hinter die Kulissen des Parlaments zu werfen, verringert oft die Hemmschwelle, Probleme oder wichtige Themen anzusprechen“, erklärte die Abgeordnete.
Zum Abschluss des sonnigen Tages genoss die Gruppe noch eine Bootstour auf der Spree. Mit vielen Berliner Eindrücken fuhr sie am Abend mit dem Zug nach Braunschweig zurück. Politische Bildung kann Spaß machen. Das war für die meisten das Fazit.